Haggis

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  • Haggis und Whisky
    Haggis und Whisky
  • Frisch 'gefangener' Haggis
    Frisch 'gefangener' Haggis
  • Haggis als Vorspeise
    Haggis als Vorspeise

Als schottisches Nationalgericht steht Haggis im Mittelpunkt eines jeden traditionellen Burns Suppers und ist seit Langem als eines der repräsentativsten Symbole Schottlands bekannt. Heute erfreut sich Haggis jedoch außerhalb von Schottland ebenso großer Beliebtheit – als vielseitiges Gericht, das das gesamte Jahr über gut schmeckt.

Was ist Haggis?

Anders als manch einer glauben mag, lässt sich ein Haggis nicht in den schottischen Bergen, Hügeln, Schluchten oder Mooren erlegen. Haggis ist eine herzhafte Speise, die mit Fleisch, Haferflocken, Salz und Gewürzen zubereitet wird. Einst galt Haggis als Arme-Leute-Kost, für die Reste verwendet wurden – heute erfreut sich das Gericht großer Beliebtheit und ist auf Speisekarten im gesamten Land zu finden.

Traditionell wird Haggis als Teil des weltbekannten „Burns Supper“ serviert, bei dem alljährlich des Lebens und Werks des schottischen Nationaldichters Robert Burns gedacht wird. Ein traditionelles Burns Supper besteht aus geschälten und zerstoßenen „Neeps“ (Rüben), „Tatties“ (Kartoffeln), Haggis und Whisky.

Moderne Versionen des Klassikers, die in Restaurants und Pubs in ganz Schottland serviert werden, sind zum Beispiel „The Flying Scotsman“ (Der fliegende Schotte) – mit Haggis gefüllte Hähnchenbrust –, oder das ausgezeichnete „Balmoral Chicken“ (Balmoral-Huhn), das genauso zubereitet, aber zusätzlich in Schinkenspeck gewickelt wird. In der vegetarischen Variante kommen Hafer und Linsen zum Einsatz. 

Woher stammt Haggis?

Das Gericht wurde erstmals 423 v. u. Z. von dem griechischen Dichter Aristophanes schriftlich erwähnt. Sein tatsächlicher Ursprung ist bis heute ein Rätsel, obwohl erzählt wird, dass Jäger bereits vor tausenden Jahren Innereien, die nicht aufbewahrt werden konnten, mit Haferflocken vermischten – und so den ersten Haggis zubereiteten. Auch mit den Wikingern steht das Gericht in Verbindung, wie das ähnlich klingende schwedische Wort „Hagga“ sowie das isländische „Hoggva“ belegen, welche beide „hacken“ oder „behauen“ bedeuten. Bis heute werden in Skandinavien dem Haggis ähnliche Gerichte serviert.

Wir wird Haggis zubereitet?

Haggis muss kochend heiß erhitzt werden und kann in einem Beutel gekocht, im Ofen gebacken oder in der Mikrowelle zubereitet werden – jedoch müssen die Verpackung, die metallenen Clips und die Hülle natürlich vorher entfernt werden.

Das vielseitige Gericht beschränkt sich keinesfalls auf die „Burns Night“, an der dazu Neeps und Tatties gereicht werden. Bereiten Sie aus Haggis zum Beispiel köstliche Nachos, Canapés oder Lasagne zu! Die Rezeptsammlung von Jo Macsween aus der für ihren Haggis berühmten Edinburgher Familie umfasst 50 Haggis-Gerichte mit einer ganz besonderen Note, bei denen einem das Wasser im Munde zusammenläuft.

Finden Sie mehr über die „Haggis-Bibel“ von Macsween heraus oder besuchen Sie die Macsween-Website.

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