Essen & Trinken im April

Neben unseren Nationalgerichten und -getränken warten die verschiedenen Regionen Schottlands mit ganz unterschiedlichen Aromen, Texturen und Namen auf. Lassen Sie es sich also nicht nehmen, auch das regionale Angebot an Köstlichkeiten zu probieren. Die Schotten sind als Schleckermäuler bekannt, sodass es kaum überrascht, dass einige süße Zuckerleckereien aus Schottland stammen.

Fruchtige Zitrusmarmelade wird in Dundee seit dem späten 18. Jahrhundert produziert, als James Keiller und seine Mutter Janet eine Fabrik eröffneten, um „Dundee Marmalade“ herzustellen – eine Konserve mit dicken Stücken der Schalen von Sevilla-Orangen. Das Geschäft florierte, und die Marmeladen des Herstellers sind bis heute überaus gefragt.
Eine weitere Köstlichkeit aus derselben Stadt ist der „Dundee Cake“, ein ganz besonderer Obst-Biskuitkuchen, der mit blanchierten Mandeln belegt ist. Neben der Marmeladenproduktion sollen Keillers die ersten gewesen sein, die diesen Kuchen kommerziell herstellten – manche behaupten sogar, dass die Familie das Originalrezept entwickelte.
Weiter in Richtung Süden trifft man auf „Selkirk Bannock“ aus der gleichnamigen Stadt in der Region Scottish Borders, in der das Gebäck traditionell gebacken wird. Man nimmt an, dass das schottische Wort „Bannock“ keltischen Ursprungs ist. Es bezeichnet ein rundes Gebäck aus Getreide; zu den Hauptzutaten gehören Weizenmehl und Rosinen. Sie werden merken, dass „Selkirk Bannock“ von luftiger Textur ist, buttrig schmeckt und an Obstkuchen erinnert. Der erste bekannte Produzent war ein Bäcker namens Robbie Douglas, der sein Geschäft 1859 in Selkirk eröffnete. Haben Sie Appetit bekommen? Dann besuchen Sie Selkirk und probieren Sie frischen „Bannock“ aus einer der Bäckereien der Stadt!

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