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Der Blog

Aberglaube, Traditionen und Bräuche in Schottland

In einem Land mit einem so reichen Erbe wie Schottland überrascht es Sie wohl kaum, dass es auch Aberglaube und den einen oder anderen seltsamen Brauch gibt, der bis heute in verschiedenen Regionen existieren. Und ja, einige davon sind wirklich etwas merkwürdig, aber lesen Sie selbst!

Wir haben nur einige der Bräuche und Traditionen zusammengestellt, die ihren Ursprung in Schottland haben könnten. Einige davon stammen von unseren Followern in den Sozialen Medien und den Mitgliedern der iKnow-Community.

Pech gehabt …

Eine Schafherde in Perthshire

Einige Landwirte, besonders im Norden Schottlands, glauben, dass die Geburt eines Lamms mit einem schwarze Gesicht Unglück für die ganze Herde bedeutet, daher auch der Ausdruck „das schwarze Schaf der Familie“. Wenn ein Schaf Zwillinge bekommt, die beide ein schwarzes Gesicht haben, deutet dies auf eine schlechte Lämmersaison hin.

Irgendwas ist hier faul …

Fishing boats in Stornoway, Isle of Lewis

Fischerboote in Stornoway, Isle of Lewis

Fischereidörfer sind dafür bekannt, dass ihre Bewohner abergläubisch sind und besonderer Bräuche haben. Schottische Fischer, zum Beispiel auf den Äußeren Hebriden oder im East Neuk von Fife, fuhren nicht hinaus, wenn sie auf dem Weg zu ihren Fischerbooten einem Pfarrer begegneten, denn das galt als schlechtes Omen.

Weißer Glücksbringer

Lucky white heather © iStock

Glück bringende weiße Heide © iStock

Während die lilafarbene Heide überall zur Genüge auf den schottischen Hügeln blüht, ist die weiße Heide deutlich seltener. Vielleicht gilt sie deshalb als besonders guter Glücksbringer. Dieser Aberglaube stammt aus einer keltischen Legende aus dem 3. Jahrhundert. Malvina, die Tochter des legendären Dichters Ossian, weinte, als sie erfuhr, dass ihr Geliebter in einer Schlacht gefallen war. Der Legende nach färbten ihre Tränen die lilafarbene Heide weiß. Malvina sagte: „Obwohl dies das Symbol meine Trauer ist, möge die weiße Heide all denen Glück bringen, die sie finden“.

In längst vergangenen Zeiten trugen Clan-Mitglieder weiße Heide, die sie in einer Schlacht beschützen sollte, und auch heute noch trägt so mancher Bräutigam einen Zweig der Pflanze im Knopfloch und die eine oder andere schottische Braut in ihrem Brautstrauß.

Ein silbernes Geschenk

Dieser Brauch, bei dem einem neugeborenen Baby Silber, häufig in Form einer Münze, in die Hand gelegt wird, ist auch als handselling bekannt. Dies soll Glück und Reichtum im späteren Leben bringen. Heutzutage werden Silberlöffel gelegentlich noch zum Anlass der Taufe verschenkt.

Halloweens keltische Wurzeln

Apple dooking

Dookin’ for apples – Apfeltauchen

Manche sagen, Schottland hätte Halloween und die dazugehörigen Traditionen und Bräuche erfunden. Die Feierlichkeiten, die wir heute kennen, stammen vom alten keltischen Fest Samhain ab. Das Verkleiden, das sogenannte guising, war eine Möglichkeit, sich vor den Feen und Geistern zu verstecken. Auch Essen wurde für die mystischen Gestalten bereitgestellt.

Die Tradition des Apfeltauchens, bei der Kinder versuchen, Äpfel nur mithilfe ihres Munds aus einem Wassereimer herauszuholen, geht vermutlich auf die Zeit der Druiden zurück. In uralten Druidenerzählungen galten Äpfel als heilige Früchte.

Wenn Sie mehr über das Thema Halloween erfahren möchten, werfen Sie doch einen Blick auf gruselige Veranstaltungen, Orte, an denen es spukt, und mehr!

Beginnen Sie das neue Jahr mit dem richtigen Fuß …

First footing, eine Neujahrstradition

An Silvester und Neujahr, oder Hogmanay, wie wir es hier nennen, besuchen Schotten sich gegenseitig, um als erster Besucher einen Fuß in das Zuhause eines anderen zu setzen. Traditionell sollte der erste Besucher ein großer, dunkelhaariger Herr sein, der als Geschenk ein Stück Kohle, eine Silbermünze, einen Black Bun (einen schottischen Früchtekuchen), Salz und Whisky mitbringt, was Glück für das kommende Jahr bringen soll. Die Tradition entwickelte sich vermutlich im 8. Jahrhundert, als die blonden Wikinger in Schottland einfielen.

Frisch wie der junge Morgen

Arthur's Seat and the city of Edinburgh seen from Blackford Hill

Arthur’s Seat und die Stadt Edinburgh

Am 1. Mai wuschen junge Mädchen ihr Gesicht traditionell im Morgentau. Im Edinburgh längst vergangener Zeiten konnte man die jungen Damen auf dem Weg zu Arthur’s Seat beobachten, wo sie das Ritual durchführten, um sich Glück, Gesundheit und Schönheit für das kommende Jahr zu sichern. Es ist eine heidnische Tradition, die jahrhundertelang in Schottland befolgt wurde.

Kennen Sie noch mehr schottischen Aberglauben oder Traditionen und Bräuche? Reden Sie mit in der iKnow-Community. Außerdem gibt es in Schottland noch zahlreiche fesselnde Mythen und Legenden, die nur darauf warten, von Ihnen entdeckt zu werden – lesen Sie unser eBook zu Geistern, Mythen und Legenden und erfahren Sie mehr.

 

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