Erfahren Sie mehr über Louise

Louise, Newton Farm Holiday Park

Mein Mann und ich leben auf einem Familienbauernhof. Anfangs habe ich mich nur um den Papierkram gekümmert, aber 2006 fing ich damit an, B&B auf dem Bauernhof anzubieten. Das führte dann dazu, dass wir 2009 ein Häuschen zur Unterkunft für Selbstversorger umbauten.

Mehr und mehr Besucher interessierten sich für unseren Hof und wir merkten, dass dies eine Möglichkeit war, den Bauernhofbetrieb und die Feriengäste miteinander zu verbinden. 2012/13 nahmen wir einige Tiere bei uns auf - Alpakas, ein Mikroschwein und Ziegen - damit unsere Gäste auch dann Tiere sehen können, wenn die Schafe und Kühe weit entfernt auf der Weide stehen. Hinzu kamen Hofführungen und die Alpaka-Spaziergänge. Die gibt es seit 2017 und ich bin ganz besonders stolz darauf, denn es war meine Idee und ich habe viel Mühe investiert, damit es funktioniert. Mein Mann kümmert sich am liebsten nur um die Hofarbeit und ich arbeite leidenschaftlich gern mit Menschen und Tieren. Es ist wirklich etwas ganz Besonderes, dass wir unser Familienleben so teilen können.

Unsere Besucher sind häufig schockiert, wenn sie sehen, wie viel Arbeit es bei uns gibt und dass wir keine Angestellten haben. Es sind nur mein Mann Graeme, ich und manchmal helfen unsere Zwillinge. In diesem Jahr haben wir auch einen Auszubildenden angestellt, denn ich helfe gern und möchte jungen Menschen auf dem Arbeitsmarkt unterstützen. Für Übernachtungen und Hoftouren können Besucher übrigens ihre Hunde mitbringen, was für einen Hof mit Tieren sehr ungewöhnlich ist. Nur auf die Alpaka-Spaziergänge dürfen Hunde nicht mitkommen.

Unser Familienhof ist wirklich einen Besuch wert, denn er ist einzigartig und authentisch. Man weiß nie, was ein Tag auf dem Hof bringt, und gerade unsere vielen Tiere, die alle Namen haben, freuen sich über Besucher. Wir möchten unseren Gästen zeigen, wo ihre Lebensmittel herkommen, und für Tierwohl werben. Besucher können bei uns die echte Landwirtschaft erleben und sehen, womit wir Tag für Tag konfrontiert werden - die guten und die schlechten Dinge (aber überwiegend die guten).

Wir können den Hof nicht oft verlassen, aber dieses Jahr haben wir eine Reise auf die Insel Muck geplant. Wir bleiben meistens in Angus, da es eine so vielfältige Region ist und man auf kleinem Raum so viel erleben kann, von Stränden bis zu Tälern, von Wäldern bis zu Ackerland und Städten. Wenn wir Angus dann mal verlassen, fahren wir gern nach Edinburgh, aber nicht, wenn zu viel los ist, denn wir sind nicht gern in Menschenmengen. Wenn ich ehrlich bin, reichen mir schon zwei Nächte an einem Ort, wo es gutes Essen aus der Region gibt.