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    Fässer - © Scotch Whisky Association
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    Brennblase © Scotch Whisky Association
  • Royal Lochnagar
    Royal Lochnagar
  • Strathisla Brennerei, Moray
    Strathisla Brennerei, Moray

Viele verschiedene Faktoren tragen dazu bei, dass der Charakter eines jeden in Schottland hergestellten Whiskys individuell und einzigartig ist. Das Aroma von Single-Malt-Whisky wird von unterschiedlichsten Dingen beeinflusst – vom Ursprung des verwendeten Wassers über die örtlichen Landschaften bis hin zur Form der eingesetzten kupfernen Brennblasen. Um die komplexen Aspekte zu verstehen, sollte sich kein Schottlandbesucher eine Brennereibesichtigung entgehen lassen.

Die Regionen

So wie Frankreich über verschiedene Weinbaugebiete verfügt, teilt sich Schottland in fünf Whiskyregionen auf. Die Destillierung hat in diesen Regionen die gleichen historischen Wurzeln, doch haben die Produktionsverfahren der einzelnen Brennereien sich unterschiedlich entwickelt und diversifiziert, sodass die verschiedenen Single Malts heute individuelle, einzigartige Charakteristiken aufweisen.

Insiderwissen erhält man bei Besichtigungen einer der vielen schottischen Brennereien in den Whiskyregionen, die einen Blick hinter die Kulissen gestatten und den Besucher in die Kunst hinter der Destillierung schottischen Whiskys einweihen.

Islay

Den Namen dieser größten der whiskyproduzierenden Inseln spricht man „Ei-lah“ aus. Sie gehört zu den Inneren Hebriden und ist zu einem großen Teil von Torf bedeckt, das der Witterung ungeschützt ausgesetzt ist und vom Wind, Regen und aufschäumenden Meerwasser gepeitscht wird, wenn atlantische Stürme über die Insel fegen. Der für die Ernte und das Mälzen von Gerste verwendete Torf verleiht dem von hier stammenden Whisky sein salziges, an Algen erinnerndes Aroma.

Ein Schuss Whisky aus Islay verleiht vielen Whisky-Blends eine unverwechselbar schottische Note. Obwohl die Insel nur 40 km lang ist, beheimatet sie sage und schreibe acht Brennereien. Probieren Sie in der Laphroaig Distillery unbedingt ein Schlückchen „flüssigen Rauch“ und sammeln Sie auf jeden Fall auch Ihren „Grundzins“ (eine Whisky-Miniatur) ein, bevor Sie weiterziehen. Der Flaschenkeller der Brennerei Bruichladdich (auch „Laddie“ genannt) bietet eine hervorragende Gelegenheit, den für Islay typischen Whisky zu entdecken und dabei zuzuschauen, wie das Gerstenprodukt in Flaschen abgefüllt wird.

Finden Sie mehr über die Whiskybrennereien von Argyll & The Isles heraus.

Speyside

Speyside weist den bei Weitem größten Produktionsumfang und die dichteste Konzentration an Brennereien auf und ist die Whiskyregion schlechthin. Über die Hälfte aller schottischen Brennereien ist hier zu finden. Single Malts aus Speyside werden gemeinhin für ihre Eleganz und Komplexität sowie oft auch ihre raffinierte Rauchigkeit geschätzt. Darüber hinaus gibt es zwei Extreme: der schwere, an Sherry erinnernde Whisky-Typ, den Sorten wie Macallan, Glenfarclas und Aberlour verkörpern, sowie einen leichteren, subtileren Stil. Obwohl die Grenzen der Region nicht genau abgesteckt sind, zählt man zu Speyside üblicherweise mindestens das Gebiet, das sich zwischen dem Fluss Findhorn östlich von Inverness bis zum Fluss Deveron nordwestlich von Aberdeen erstreckt.

Innerhalb der Region sind mehrere weitere Flüsse zu finden, so zum Beispiel der Livet. In Speyside ist der Fluss Livet dermaßen berühmt, dass auch einige von seinem Tal weit entfernte Brennereien ihr Produkt nach dem Fluss benennen – doch nur ein Whisky darf sich zu Recht „Glenlivet“ nennen. Viele der Brennereien in der Region liegen am schottischen Whiskypfad, der in seiner Art weltweit einzigartig ist. An dem Pfad findet der Besucher darüber hinaus die einzige noch bestehende Küferei Großbritanniens namens „Speyside Cooperage“, wo man sich in die uralte Kunst der Herstellung von Whiskyfässern einweihen lassen und sogar selbst Hand anlegen und sein eigenes Mini-Fässchen herstellen kann. Oder haben Sie Lust, die kleinste Brennerei in Speyside, Benromach, zu besuchen und mehr über den ersten Single-Mal-Whisky der Welt mit Bio-Zertifikat herauszufinden? Oder die Cardhu Distillery – die einzige Brennerei, die je von einer Frau geleitet wurde?

Finden Sie mehr über Brennereien in Aberdeenshire und den Highlands heraus.

Highlands

Als geografisch bei Weitem größte Whiskyregion warten die Highlands mit einer Vielzahl an robusten Whiskyvariationen auf. Über die westlichen Highlands sind nur wenige Brennereien verteilt, und es würde sich als schwierig gestalten, eine generelle Aussage über ihren Charakter treffen zu wollen. So sie überhaupt eine Gemeinsamkeit aufweisen, so müsste man wohl ihr rundes, festes und trockenes Aroma mit einem Hauch Torfigkeit erwähnen. Der hohe Norden der Highlands beheimatet mehrere Brennereien, für deren Whiskys ihr würziger Charakter mit Anklängen an Heidekraut typisch sind, für die wahrscheinlich der örtliche Boden und die Küstenlage der Brennereien verantwortlich zeichnen. Die geschützter liegenden östlichen Highlands bringen eine Reihe besonders fruchtiger Whiskys hervor. Lassen Sie es sich nicht entgehen, einen Ausflug in die Dalwhinnie Distillery zu unternehmen – mit über 1.000 Fuß (300 m) Schottlands am höchsten gelegene Brennerei.

Finden Sie mehr über Whiskybrennereien in den Highlands heraus und folgen Sie dem faszinierenden Whiskypfad der Region.

Campbeltown

Das ganz am Ende der Halbinsel Kintyre an der schottischen Westküste gelegene Campbeltown zählte während seiner Blütezeit an die 30 Brennereien. Heute sind davon lediglich drei übrig, von denen zwei der Öffentlichkeit zugänglich sind. Eine davon, Springbank, die älteste in Familienbesitz befindliche Brennerei Schottlands, stellt zwei verschiedene Single Malts her. Der scheinbare Gegensatz der beiden Sorten wird erreicht, in dem für den einen Whisky leicht torfiges und für den anderen rauchigeres, über Torffeuer gedarrtes Malz verwendet wird.

Ebenfalls einen Besuch wert ist die Mitchell’s Glengyle Distillery, die erste in diesem Jahrtausend neu eröffnete Brennerei Schottlands, in der man Kilkerran Single Malt probieren kann. Whiskys aus Campbeltown haben einen unverwechselbaren, salzigen Charakter. Obwohl die Gegend nur drei Hersteller aufweist, gilt Campbeltown für viele ernsthafte Whisky-Liebhaber als eigenständige Whiskyregion.

Finden Sie mehr über Brennereien in Argyll & The Isles heraus.

Lowland

Die Region der Lowlands ist für ihre weicheren, leichteren Single-Malt-Whiskys bekannt, die traditionell als „Lowland Ladies“ bezeichnet werden. Das Gebiet wird von einer Linie definiert, die alte County-Grenzen nachzeichnet und sich von der Mündung des Clyde bis zum Fluss Tay erstreckt. Die Linie verläuft in einem Bogen nördlich von Glasgow und Dumbarton bis nach Dundee und Perth.

Heute werden in den Lowlands nur noch eine Handvoll Brennereien betrieben, darunter Glenkinchie in East Lothian, Bladnoch in Dumfries & Galloway und Auchentoshan nördlich von Glasgow.

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