Gibt es etwas Beruhigenderes für den Geist als im Moos zu liegen, die nach Kiefern duftende Luft tief einzuatmen und hinauf in das Laubdach zu blicken, zu dem sich die Zweige vereinigen – mit dem blauen Himmel darüber? Wälder sind reich an Wundern. Die Sinne sind wach, der Geist ist ruhig, das Herz will singen, man fühlt sich um Jahre verjüngt. Die Entdeckung dieser Wunder ist wie ein Schritt in eine andere Welt, aus der man als ein anderer Mensch zurückkehrt.

Und die Bäume sind nur der Anfang...

Ganz in der Nähe plätschert ein Bach. Manchmal ist aus der Ferne das Echo vom Klopfen eines Spechts zu hören. Die Luft duftet nach Kiefern. Sie fühlen Frieden, sind von Stille umgeben. Und das Beste von allem: Dieses Gefühl ist da, Kilometer um Kilometer, in allen Richtungen! Sieben der zehn größten Waldgebiete Großbritanniens liegen in Schottland. Das größte ist der Galloway Forest Park mit 770 km2, ein Land, das wie von einer prächtigen grünen Decke überzogen ist. Schottland ist einmalig, um die Wunder der Natur in Forst- und Waldgebieten zu entdecken.

Wie ein Eichhörnchen in völliger Freiheit leben

Um unsere Wälder tief erfahren zu können, sollte man darin leben – und wenn es auch nur für einen Urlaub ist. So können Sie im Barend Holiday Village in Dalbeattie zu einem der Waldbewohner werden, auch in Strathyre und Ardgarten sowie in vielen anderen abgeschiedenen, geschützten Gebieten ist ein Waldurlaub möglich.

Der Wald als Schutzgebiet für die Tierwelt

Wenn Sie in Schottland durch einen Wald gehen, denken Sie daran, ab und zu stehen zu bleiben und ganz leise zu sein. Wenn Sie sich nicht bewegen und etwas Glück haben, könnten Sie vielleicht einige der wundervollen Lebewesen beobachten, die hier zu Hause sind. Sie können hier Rehe, Dam-, Sika- und Rothirsche antreffen, Auerhähne, rote Eichhörnchen, Füchse, Dachse, Baummarder und sogar Wildkatzen. Sie können das Klopfen von Spechten hören, die Rufe von Eulen und Rotmilanen, die ihre territorialen Ansprüche auf die Bäume geltend machen.

Sind Sie bereit, sich verzaubern zu lassen?

Dann besuchen Sie in diesem Winter den Enchanted Forest in Pitlochry. Ein solches Erlebnis in der freien Natur wird Ihre Vorstellungskraft entfachen. Über 46.000 Besucher haben sich 2014 an Schottlands erstklassiger Ton- und Lichtschau erfreut.

Entdecken Sie das Leben der Biber in Knapdale

Bis zum 16. Jh. gab es in Schottland wild lebende Biber, dann starben sie als Folge der Jagd aus. Seit 2009 sind sie wieder zurück und kauen sich fröhlich ihren Weg entlang den Bäume des Knapdale Forest in Argyll. Ihr Abenteuer beginnt am Barnluasgan Informationszentrum, wo Sie etwas über die Biber und ihre triumphale Rückkehr in ihre einstige Heimat erfahren. Dann heißt es Stiefel anziehen und dem Beaver Detective Trial folgen, einem zweistündigen, fast 5 km (3 Meilen) langen Rundgang durch die Heimat des Bibers, um den Dubh Loch und den Loch Collie Bharr. Sehen Sie sich nach gefällten Bäumen, angenagten Stämmen, Biberkanälen und natürlich nach den kleinen Baumeistern selbst um.

In Wäldern – in aller Freiheit

Natürlich sind Wälder nicht nur Orte der Stille und der Besinnlichkeit, sie sind auch die geeignete Umgebung für zahlreiche Abenteuer. In den Wäldern in der Nähe von Fort William gibt es zum Beispiel die Witch Trails, die nur eine unserer vielen aufregenden Mountainbike-Touren durch den Wald sind. Fort William hat nämlich eine der weltweit schwierigsten Abfahrtsstrecken, auf der oft sogar Weltcup Veranstaltungen ausgetragen werden. Ebenso ausgeflippt ist der Baumkletterkurs ‘Go Ape' im Queen Elizabeth Forest Park.  

Alt, riesig und wunderschön

Einem kann wirklich der Nacken weh tun, wenn man in Großbritanniens höchsten Baum (64,5 m bzw. 212 ft) hinaufblickt, eine Douglastanne im Hermitage bei Dunkeld.  Inmitten der großen Bäume, die eine Lichtung am Fluss Braan säumen, fühlt man sich wie in einer Kathedrale – Ruhe und Frieden ergreifen den Geist.

Die Eibe , die in einer Ecke des Friedhofs der Fortingall Village Kirk steht, war 3.000 Jahre alt, als Christus gekreuzigt wurde. Sie ist wahrscheinlich 5.000 Jahre alt, könnte aber auch bis zu 9.000 Jahren alt sein und ist Europas ältester Baum. Die Legende will, dass Pontius Pilatus, also der Mann, der Christus zum Tode verurteilte, in seiner Jugend unter ihren Zweigen spielte – er soll nämlich von römischen Soldaten hierher gebracht worden sein.

In den Cluny House Gardens können Sie Großbritanniens dicksten Nadelbaum sehen, eine gigantische Sequoie mit 11m (36 ft) Umfang.

Cookies-Richtlinie

VisitScotland verwendet Cookies, um Ihnen beim Besuch unserer Webseiten das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies durch uns zu. Bitte lesen Sie sich unsere neue Erklärung zu Datenschutz und Cookies durch, um weitere Informationen zu erhalten.