Glamis Castle, Angus

Macbeth, einem schottischer Herzog, wird von einem Trio Hexen prophezeit, dass er eines Tages König von Schottland werden würde...

Erkunden Sie Schottland, das Land von Macbeth, dem Titelhelden von Shakespeares meistverehrtesten Stück Macbeth und einem schottischen König aus dem 11. Jahrhundert.

Erfahren Sie mehr über die Geschichte des echten Königs Macbeth, einem furchtlosen Krieger und inspirierenden Anführer und erkunden Sie die historischen Stätten und dramatischen Landschaften, die mit ihm in Verbindung stehen. Entdecken Sie die Filmdrehorte für die beeindruckende Filmadaptation von Justin Kurzel's Macbeth (2015), mit Michael Fassbender und Marion Cotillard in den Hauptrollen, einschließlich  bekannter Orte wie die atemberaubende Isle of Skye.

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Der echte König Macbeth

Nicht nur ein Gebilde aus Shakespeares Fantasie

Shakespeares Macbeth ist eine der bekanntesten Figuren, die je erschaffen wurde. Nur wenige Menschen sind sich jedoch dessen bewusst, dass Macbeth auch eine reale Person war: Es handelt sich um einen König im Schottland des 11. Jahrhunderts, der ein Leben führte, das ebenso sehr von Mord, Verrat und Dramatik geprägt war wie das des tragischen Helden aus Shakespeares Stück.

Macbeth ist eines der berühmtesten dramatischen Werke englischer Sprache. Das Stück weicht aber im erheblichen Umfang von seiner historischen Quelle ab, die eine ganz andere Geschichte erzählt als Shakespeare es tut.

Der Mann hinter dem Mythos

Shakespeare stellt Macbeth als einen edlen Krieger dar, der durch seine manipulative und ehrgeizige Frau dem Untergang entgegen geht. Sie stiftet ihn zum Mord am König an, wodurch eine blutige Abfolge von Ereignissen in Gang gesetzt wird, die zum Fall der beiden führt.

In Wirklichkeit war Macbeth königlicher Abstammung und konnte seine Linie bis Malcolm I. zurückverfolgen. Sein Vater war Findláech (Findlay), Mormaer von Moray, und seine Mutter war eine Tochter von Kenneth II. Er hatte von daher einen rechtmäßigen Anspruch auf die von ihm gewonnene Königswürde, nachdem er einen älteren König Duncan nicht im Bett sondern auf dem Schlachtfeld ermordet hatte. Und Duncan war in Wirklichkeit bei weitem kein alter Mann, sondern gleichaltrig mit Macbeth.

Eine lange und erfolgreiche Regierungszeit

Macbeth ist eines von Shakespeares kürzesten Werken. Im Stück ist die Herrschaft von Macbeth kurz, blutig und katastrophal - vielleicht nicht länger als 10 Wochen, während derer er den Mord seines engsten Verbündeten und Vertrauten Banquo wie auch den an der unschuldigen Familie seines Rivalen MacDuff in die Wege leitet.

Die Regierungszeit des realen Macbeth dauerte 17 Jahre, eine beachtenswerte Leistung, die ein Zeugnis seiner Stärke und Kompetenz als Anführer darstellt. Und was ist mit Banquo und MacDuff? Für sie gibt es keinerlei historische Belege.

Das Ende

Wie sein fiktives Gegenstück starb Macbeth gewaltsam. Aber wie immer weicht der Höhepunkt des Stücks stark von den historischen Berichten ab. Shakespeare lässt MacDuff bei einem Kampf in der Nähe von Dunsinane, der als Folge einer Invasion von Alba unter Führung von Earl Siward of Northumbria entsteht, Macbeth erschlagen.

Während Earl Siward in der Tat eine Invasion von Alba anführte, geschah dies in Partnerschaft mit Malcolm Canmore, dem Sohn von Duncan. Der im Kampf besiegte, aber nicht getötete Macbeth regierte danach drei weitere Jahre, bevor er schließlich durch Malcolms Schwert starb.

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