Robert Burns Birthplace Museum, Alloway

Wenn Ihre einzige bisherige Begegnung mit Robert Burns darin besteht, zum Glockenschlag an Hogmanay Auld Lang Syne zu singen, dann sind Sie hier genau richtig!

Die Gedichte und Lieder von Burns, die hauptsächlich in Scots geschrieben sind, haben die Kraft zu überraschen, zu unterhalten und das Herz zu berühren. Man kann sie hauptsächlich in drei Kategorien einteilen - zum Nachdenken anregend, romantisch oder humorvoll (manchmal werden mehrere dieser Themen in demselben Stück vermischt).

Hier ist ein kleiner Vorgeschmack aus einigen seiner berühmtesten Werke. Sie werden sehen: Ein großer Teil seines Charmes und seines gewitzten Verstands scheinen ebenso durch wie seine leidenschaftlichen egalitären Ansichten und sein Stolz darauf, Schotte zu sein.

To a Mouse, On Turning Her Up In Her Nest With The Plough (1785)

To a Mouse konzentriert sich auf die Gedanken und Gefühle des Erzählers, nachdem er mit seinem Pflug unabsichtlich das Nest einer Maus zerstört hat. Durch dieses meisterhafte Gedicht bewegt Burns den Leser dazu, erst Sympathie mit diesem kleinen Tier zu empfinden und dann über die Beziehung des Menschen zur Natur und sogar über die Zukunft der Menschheit nachzudenken.

The best-laid schemes o' mice an 'men
Gang aft agley,
An'lea'e us nought but grief an' pain,
For promis'd joy!

Address to a Haggis (1786)

Address to a Haggis ist die humorvolle Ode von Burns an den schlichten Haggis. Haggis wird hier als ein symbolischer Teil schottischer Kultur dargestellt und das Gedicht von Burns ebnete den Weg dafür, dass Haggis nicht nur zu einer beliebten Mahlzeit, sondern auch zum schottischen Nationalgericht wurde.

Fair fa' your honest, sonsie face,
Great chieftain o' the pudding-race!

Macsween haggis, neeps, tatties dish

Auld Lang Syne (1788)

Auld Lang Syne ist eines der beliebtesten Lieder in englischer Sprache. Es wird weltweit um Mitternacht an Hogmanay (Silvester) gesungen: Dieses bewegende Lied ermutigt den Zuhörer dazu, das alte Jahr hinter sich zu lassen und sich auf das nun folgende neue Jahr zu freuen.

For auld lang syne, my dear, For auld lang syne.
We'll tak a cup o' kindness yet, For auld lang syne.

Tam o' Shanter (1790)

Burns episches Gedicht Tam o' Shanter beschreibt die Geschichte eines Mannes, der zu lange außer Haus getrunken hatte und auf dem Weg nach Hause beunruhigende Visionen hatte, wie zum Beispiel den unten beschriebenen Tanz der Hexen. Es ist ein gutes Beispiel für die Vielseitigkeit von Burns als Schriftsteller, sein Sinn für Humor wird in in diesem Gedicht deutlich.

Warlocks and witches in a dance:
Nae cotillon, brent new frae France,
But hornpipes, jigs, strathspeys, and reels,
Put life and mettle in their heels.

A Red, Red Rose (1794)

Die einfachen und doch zeitlosen Verse von A Red, Red Rose beschreiben eine Liebe, die im Laufe der Zeit nicht weniger wird.

O my Luve's like a red, red rose,
That's newly sprung in June:
O my Luve's like the melodie,
That's sweetly play'd in tune.

Is there for Honest Poverty (A Man's a Man for a' That) (1795)

Is there for Honest Poverty ist einer der Texte, in dem Burns seinen ausgeprägten Sinn für Egalitarismus am deutlichsten zum Ausdruck brachte. Er stellte fest, dass ein gesunder Verstand und ein unabhängiger Geist weitaus mehr wert sind als Titel und äußere Pracht.

Gie fools their silks, and knaves their wine;
A Man's a Man for a' that:

Cookies-Richtlinie

VisitScotland verwendet Cookies, um Ihnen beim Besuch unserer Webseiten das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies durch uns zu. Bitte lesen Sie sich unsere neue Erklärung zu Datenschutz und Cookies durch, um weitere Informationen zu erhalten.