Selkirk Common Riding, Scottish Borders

Jeden Sommer veranstalten die Orte in den Scottish Borders die Common Ridings, eines der ältesten Reit- und Pferdefestivals weltweit. Die Ridings sind nicht nur ein unvergessliches Spektakel der Reitkunst, der Festumzüge und des Gemeinschaftssinns, es handelt sich auch um einen Brauch, der von den Einheimischen mit großer Leidenschaft in Erinnerung an die einzigartige Identität der Region, die zum Teil durch ihre turbulente Vergangenheit geprägt wurde, gepflegt wird.

Eines der am besten gehütesten Geheimnisse Großbritanniens. Ein Festival mit Pferden, das den Nervenkitzel von Pamplonas Fiesta de San Fermin mit der Trinkfreudigkeit des Münchener Oktoberfests verbindet.

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Tief verwurzelt

Die Geschichte der Scottish Borders ist eng mit der turbulenten Zeit der Borders Reivers verknüpft, d.h. mit dem Namen, den man den gnadenlosen Räubern und Banditen gegeben hatte, die das Land zu beiden Seiten der Anglo-schottischen Grenze vom späten 13. bis ins frühe 17. Jahrhundert heimsuchten.

Die heutigen Bewohner der Gegend gedenken mit den sommerlichen Ridings der Zeiten, als ihre Vorväter die Grenzen ihrer Siedlungen zu Pferd abritten und sie gegen diese furchterregenden Plünderer verteidigten.

Eine stolze Tradition

Die heutigen farbenfrohen Veranstaltungen finden in 11 Orten der Region statt, wobei Hawick, Selkirk, Langholm und Lauder behaupten, die Ridings am längsten zu begehen. Jeder Ort gestaltet diese Tradition nach eigenem Ermessen (manche dauern bis zu zwei Wochen), aber im Allgemeinen kann man Ausritte zu Pferd, BBQs, traditionelle Sportarten, Spiele, Musik und Speisen genießen.

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