Calanais Standing Stones, Lewis

Wenn sich zauberhafte Geschichten mit herrlichen Landschaften verflechten sollen, dann ist Schottland einer der reichsten Schätze auf unserem Planeten. Sicherlich sind die Zeichner von Disney Pixar ganz tief darin eingetaucht, als sie ihren mit einem Oscar ausgezeichneten Animations-Abenteuerfilm Merida – Legende der Highlands schufen.

Obwohl Merida – Legende der Highlands in einem erfundenen, mittelalterlichen Schottland spielt, waren Pixars Zeichner tief von der rauhen Schönheit und reichen Kultur der Gegend beeindruckt, als sie Schottland im Sommer 2006 sowie im Spätsommer 2007 besuchten. Die einzigartige Natur, die sie auf ihren Fahrten kennen lernten, hat einen tiefen Einfluss auf die wunderbar gezeichneten Landschaften
von Merida – Legende der Highlands ausgeübt.

Was haben die Zeichner von Merida – Legende der Highlands auf ihren Fahrten durch Schottland besucht?

Breit war die Auswahl an schottischen Veranstaltungen, von den kultigen Highland Games beim Braemar-Treffen (Vorlage für die eindrucksvolle Gewandtheit der Heldin Merida im Bogenschießen) bis hin zu einer Kostprobe des Nationalgerichts Haggis an der Royal Mile, so dass die Zeichner von Merida – Legende der Highlands tief in die lokale Kultur eintauchen konnten. Das alles hat dazu beigetragen, dass Geist und Stimmung Schottlands in diesem Film wie nie zuvor wiedergegeben werden konnten. Die Produzentin von

Merida – Legende der Highlands, Katherine Sarafian, erklärt, dass das Team bei seinem Aufenthalt in Schottland Tagebuch geführt hat, was sich als äußerst nützlich erwiesen habe, als man – wieder zurück in Kalifornien – mit der Arbeit am Projekt begonnen habe.

„Wir haben Fotos gemacht und Videos gedreht, Verschiedenes skizziert, Geschichten aufgeschrieben“, sagt Sarafian. „Wir haben alles mit nach Amerika mitgenommen, es überall ausgebreitet und in unsere Computer hochgeladen. Wir haben wirklich hart gearbeitet, um die Magie, die Schönheit und die Schroffheit Schottlands im Film durch unsere Zeichnungen, die gewählten Plätze und Umgebungen zum Leben zu erwecken.“

Besuch von Dunnottar Castle

Dunnottar Castle Küstenpfad

Einige von Schottlands Sehenswürdigkeiten hatten Pixars Team von Merida – Legende der Highlands so tief beeindruckt, dass sie sogar ihre ursprünglichen Ideen für den Film änderten, um auch das darstellen zu können, was sie auf ihrer unvergesslichen Fahrt gesehen hatten.

Anfangs sollte die Burg von Meridas Familie DunBroch zum Beispiel an einem See in den Highlands liegen. Doch nachdem sie Dunnottar Castlebesucht hatten, einen phantastischen Bau auf einem Felsvorsprung wenig südlich von Stonehaven in Aberdeenshire, beschloss das Team, die atemberaubende Umgebung wiederzugeben und die Burg der DunBrochs zu einem Vorposten am Meer zu machen.

Entdeckung der Calanais Standing Stones

Calanais Standing Stones vor einem farbenfrohen Himmel

Sarafian gibt auch zu, dass die Calanais Standing Stones auf der Isle of Lewis das Team von Pixar tief beeindruckt haben. „Sie waren die perfekte Umgebung für etwas Bedeutendes, das in der Geschichte passieren sollte. Die Steine sind auf einem großen, frei liegenden Kliff kreisförmig angeordnet und heben sich gegen den Himmel ab, wirklich sehr beeindruckend. Auf beiden Touren war es wirklich schwierig, die Künstler wieder in den Bus zu bekommen!“

Die Fahrt in das Glen Affric

Glen Affric

Merida verbringt einen Großteil ihrer Zeit in Merida – Legende der Highlands damit, auf ihrem Pferd Angus durch Landschaften zu reiten, bei denen der Einfluss der Highlands deutlich zu erkennen ist. Bei vielen dieser phantastischen, fiktiven Landschaften haben sich die Filmemacher durch ihre Fahrt ins Glen Affricinspirieren lassen.

Mit einem der ausgedehntesten Kiefernwälder Schottlands, eindrucksvollen Bergen, Mooren, von Heidekraut bewachsenen Hügeln und moosbedecktem Land ist dieses atemberaubende Tal, in nur etwa 25 Kilometern Entfernung vom Loch Ness, die perfekte Umgebung, um ein Stückchen echter schottischer Wildnis kennenzulernen.

Bären-Bedürfnisse

Auch bei der Erschaffung des furchtbaren Dämonenbären Mor'du hat der Besuch Schottlands seinen Einfluss geltend gemacht. Der Story Supervisor Brian Larsen sagt, Schottlands Vorliebe für Geschichten sei eine große Hilfe bei den Vorbereitungsarbeiten zu Merida – Legende der Highlands gewesen. „In Schottland gibt es die Kultur des Geschichtenerzählens. Wohin wir auch immer kamen, erzählten uns die Leute Geschichten, über ihr alltägliches Leben und über die Leute, die sie kannten. Die Geschichte von Mor'du wurde durch die Erzählungen inspiriert, die wir bei unserem Aufenthalt gehört hatten.“

Cookies-Richtlinie

VisitScotland verwendet Cookies, um Ihnen beim Besuch unserer Webseiten das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies durch uns zu. Bitte lesen Sie sich unsere neue Erklärung zu Datenschutz und Cookies durch, um weitere Informationen zu erhalten.