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13 geisterhafte Orte in Schottland, die Sie das Gruseln lehren werden

An Gruselgeschichten erfreut man sich nicht nur zu Halloween. Der Sage nach spukt es hier nicht nur am 31. Oktober, der gruseligsten Nacht des Jahres, sondern jede Nacht.

Um Sie in Stimmung zu bringen, haben wir einige schaurige schottische Geistergeschichten aus unseren gruseligsten Schlössern, düstersten Häusern und unheimlichsten Mooren zusammengestellt.

1. Crathes Castle

Crathes Castle, Crathes

Crathes Castle, Crathes

Mit den bezaubernden Türmen und kunstvoll verzierten Räumen ist Crathes Castle bei Banchory ganz bestimmt ein Ort, den Geister heimsuchen würden. Es wurde im 16. Jahrhundert von der Burnett-Familie erbaut. Der finstere Wohnturm von damals steht noch heute. Man sagt, dass hier der ruhelose Geist der Green Lady spukt. Ein Geist, der ein grünes Kleid trägt. Sie soll ein Dienstmädchen oder das Mündel des Laird gewesen sein, das kurz nach der Geburt ihres Kindes verschwand. Im 19. Jahrhundert wurden Skelettüberreste hinter dem Kamin in einem der Zimmer gefunden, in dem sie gesehen worden war. In diesem Video erfahren Sie mehr.

2. Glencoe

Glen Coe

Glen Coe

Das brutale Massaker von Glencoe fand am 13. Februar 1692 statt und ist einer der blutigsten Vorfälle in der schottischen Geschichte. Es wird erzählt, dass sich Truppen des Campbell-Clans als freundliche Besucher ausgaben und dann ihre Gastgeber aus dem Clan Macdonald im Schlaf angriffen. Dabei wurden 38 Männer, Frauen und Kinder getötet. Andere Mitglieder des Clan Macdonald sollen in die umliegenden Berge geflüchtet sein, erfroren dort jedoch in der bitteren Kälte des rauen Gebirgsklimas. Heute gibt es immer wieder Berichte davon, dass dieses Massaker erneut gesehen wurde, oder dass man im Tal die Schreie hörte, vor allem rund um den Jahrestag dieses Ereignisses.

3. Culloden Battlefield

Ein dramatischer Sonnenuntergang über dem Schlachtfeld von Culloden, in der Nähe von Inverness

Sonnenuntergang über dem Schlachtfeld von Culloden bei Inverness

Hier in dieser trostlosen Moorlandschaft fand 1746 die blutige Schlacht von Culloden in der Nähe von Inverness statt. In nicht einmal 40 Minuten wurden tausende von Clanmitgliedern getötet und die Armee von Bonnie Prince Charlie wurde besiegt. Das war das Ende des Jakobiten-Aufstandes. Schreie, aufeinander treffende Schwerter und Geschützfeuer wurden bereits auf dem Schlachtfeld gehört, und ein einsamer Highlander soll diese Gegend heimsuchen, der angeblich das Wort „besiegt“ murmelt, wenn man auf ihn trifft.

4. Edinburgh Castle

Edinburgh Castle © Kenny Lam

Edinburgh Castle © Kenny Lam

Das weltberühmte Edinburgh Castle thront über der schottischen Hauptstadt und soll eine der Burgen mit den meisten Geistern in ganz Schottland sein. Es gibt zahlreiche Berichte von paranormaler Aktivität in den letzten Jahren. Frühere Gefangene sollen im Kerker spuken, außerdem wird von einem kopflosen Trommler berichtet, der zum ersten Mal gesehen wurde, kurz bevor Oliver Cromwell die Burg im Jahr 1650 angriff. Obwohl viele Menschen den Klang seiner Trommeln von den Zinnen gehört haben, wird er nur selten gesehen, und wenn, dann soll er ein Zeichen für nahende Gefahr sein.

5. Skaill House, Orkney

Skaill House, Orkney

Skaill House, Orkney

Skaill House wurde auf dem Gebiet einer neolithischen Siedlung in Skara Brae auf Orkney gebaut, und befindet sich damit an einem Ort, der seit mehr als 5.000 Jahren bewohnt ist. Man sagt, dass es vielleicht auf einer alten piktischen Begräbnisstätte steht, was der Grund dafür sein könnte, dass hier so viele Geister in leeren Zimmern und merkwürdige Erscheinungen wahrgenommen wurden, wie zum Beispiel der plötzliche Geruch nach Zigaretten. Es gibt einen Geist, der die Besucher in Skaill besonders fasziniert. In diesem Video erfahren Sie mehr.

6. Eilean Donan Castle

Blick über das ruhige Wasser des Loch Duich auf Eilean Donan Castle in der Dämmerung, Highlands

Eilean Donan Castle in der Dämmerung, Dornie

Eilean Donan Castle ist eine der am meisten fotografierten Burgen in Europa, wenn nicht weltweit. Es liegt bei Kyle of Lochalsh und soll von einem spanischen Soldaten heimgesucht werden, der 1719 während des ersten Jakobitenaufstands bei einer Belagerung ums Leben kam. Auch der Geist von „Lady Mary“ wurde in einem der Schlafzimmer der Burg gesichtet.

7. Kathedrale von St Andrews

Die Ruine der Kathedrale – St. Andrews, SchottlandFoto von Neil Howard via Flickr | Creative Commons

Die St Andrew‘s Cathedral soll von zwei Geistern heimgesucht werden: Einem freundlichen Mönch, der auf den Treppen am St Rule‘s Tower gesehen wurde, und der wunderschönen White Lady. In den letzten 200 Jahren haben Menschen berichtet, eine Dame mit weißen Handschuhen gesehen zu haben, die über das Anwesen schwebt und vor dem Turm der Kathedrale verschwindet, in dem es spuken soll. Der Legende nach sind Steinmetze, die den Turm im Ort Fife reparieren wollten, bei der Arbeit auf ein versiegeltes Zimmer gestoßen, in dem sich einige Särge befanden. Einer war offen und enthielt den gut erhaltenen Körper einer jungen Frau, die weiße Handschuhe trug.

8. Dunnottar Castle

Dunnottar Castle, Stonehaven

Dunnottar Castle, Stonehaven

Dunnottar Castle bei Stonehaven war der Schauplatz vieler dramatischer Kapitel in der schottischen Geschichte, und hier hausen gleich mehrere Geister. In der Brauerei wurde ein Mädchen in einem karierten Kleid gesehen, und ein skandinavisch aussehender Mann wurde dabei beobachtet, wie er in die Wachstube ging.

9. Dunrobin Castle

Dunrobin CastleFoto von IrenicRhonda via Flickr | Creative Commons

Man sagt, dass eine junge Frau das Nähzimmer in der oberen Etage von Dunrobin Castle bei Golspie heimsucht. Es wird erzählt, dass der Earl of Sutherland im 15. Jahrhundert eine wunderschöne junge Frau von einem verfeindeten Clan einsperrte, und sie heiraten wollte. Sie versuchte zu entkommen, indem sie an einem Seil aus Bettlaken die Burgwand herunterkletterte, und dabei stürzte sie in den Tod. Man kann bis heute ihr Weinen aus dem Zimmer hören.

10. Stirling Castle

DAS AUSGELEUCHTETE STIRLING CASTLE IN DER ABENDDÄMMERUNG, BILD VON VISITSCOTLAND

Das ausgeleuchtete Stirling Castle in der Abenddämmerung

Stirling Castle ist eine der wichtigsten Burgen in der schottischen Geschichte und wird Berichten zufolge von einem geisterhaften Highlander heimgesucht, der ein vollständiges traditionelles Kostüm mit Kilt trägt. Er wird oft mit einem Fremdenführer verwechselt und es gibt Erzählungen von Besuchern, die ihn ansprechen wollten, woraufhin er sich einfach umdrehte und vor ihren Augen verschwand.

11. Culzean Castle

Blick auf Culzean Castle mit der Ailsa Craig am Horizont, South Ayrshire. Bild von: Paul Tomkins

Culzean Castle mit der Ailsa Craig am Horizont, South Ayrshire

Culzean Castle steht auf einer Klippe mit Blick auf die Küste von Ayrshire und sieht von innen ebenso gruselig aus wie von außen. Verschiedene Geister sollen in dieser Burg spukendarunter eine junge Frau, die ein Ballkleid trägt, und ein geisterhaft grauer Nebel, der dabei gesehen wurde, wie er sich die große ovale Treppe hinauf bewegte. Außerdem soll ein geisterhafter Dudelsackspieler auf dem Anwesen spielen, vor allem wenn ein Mitglied der Kennedy-Familie kurz vor der Hochzeit steht, und er wurde auch in stürmischen Nächten gehört, gemischt mit dem Geräusch des Windes und den brechenden Wellen des Ozeans.

12. Inveraray Castle

INVERARAY CASTLE, ARGYLL. BILD: VisitScotland

Inverary Castle, Argyll

Das wunderschöne Inveraray Castle liegt ganz romantisch am Ufer des Loch Fyne, und hier sollen sich mehrere Geister aufhalten. Ein junger irischer Harfenspieler, der 1644 von Männern des Duke of Montrose umgebracht wurde, sucht Berichten zufolge den MacArthur Room heim, während die „graue Dame“ der Burg bisher nur von den Töchtern des Duke of Argyll gesehen wurde. Eine weitere gruselige Erscheinung ist die geisterhafte „Galley of Lorne“ – eine Galeere, die man am Horizont davonschweben sehen kann, wenn ein Duke stirbt.

13. Die alte Brücke über den Tay

Die Eisenbahnbrücke über den Fluss Tay mit Blick auf DundeeFoto von Ross2085 via Flickr | Creative Commons

Das Unglück an der Tay Bridge ist eine der einprägsamsten Eisenbahnkatastrophen in der schottischen Geschichte. Am 28. Dezember 1879, nur zwei Jahre, nachdem sie in Dundee eröffnet wurde, erwischte ein schrecklicher Sturm die Brücke und beschädigte sie im mittleren Abschnitt, wodurch sie zusammenbrach, als ein Passagierzug darüber fuhr. Dabei starben alle Menschen an Bord. Man erzählt sich, dass am Jahrestag dieses furchtbaren Unfalls ein Geisterzug zu sehen sei, der über den Teil des Flusses fahre, an dem sich die Unglücksbrücke befand, bevor sie zusammenbrach und verschwand. Die Überreste der Brückenpfeiler sieht man noch heute neben der aktuellen Tay Bridge.

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Comments

  • Lola75

    Having visited Scotland, in particular Edinburgh numerous times, it always is entriging to me. The centuries old castles, homes & structures amazes me with their intricate workmanship. The folklore associated with so much in Scotland & England as well, is delicious, & is devoured by many an Anglophile. Having descendants from England gives the experience relativity. Anyone wanting a both interesting & delightful holiday would do well to visit & explore!

  • Lola75

    Having visited Scotland, in particular Edinburgh numerous times, it always is entriging to me. The centuries old castles, homes & structures amazes me with their intricate workmanship. The folklore associated with so much in Scotland & England as well, is delicious, & is devoured by many an Anglophile. Having descendants from England gives the experience relativity. Anyone wanting a both interesting & delightful holiday would do well to visit & explore!

  • Imogen Henderon

    What about , Fyvie Castle? The Green Lady lives there to!

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