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Willkommen auf der Snow Roads Scenic Route

Der Ausblick vom Devil’s Elbow, von den „Connecting Contours“ von Daniel Smith und Philip Zoechbauer am Spittal of Glenshee aus gesehen

145 km Straße mit schneebedeckten Berggipfeln, zerklüfteten Tälern, Outdoor-Abenteuern, Radtouren und köstlichen Speisen und Getränken: Die Snow Roads Scenic Route zeigt Ihnen den Cairngorms National Park von der schönsten Seite.Die Strecke verläuft durch den östlichen Teil dieser wunderschönen Landschaft und Ist benannt nach der höchstgelegenen öffentlichen Straße Großbritanniens.  Auf dem Weg fährt man an einigen der wildesten und beeindruckendsten Highland-Landschaften überhaupt vorbei. Außerdem lädt diese Strecke dazu ein, sich wirklich die Zeit für den Ausblick, die hübschen Dörfer und die Sehenswürdigkeiten in der Nähe zu nehmen.

Wenn Sie also auf der Suche nach einer gemütlicheren Alternative zu zunehmend stärker befahrenen Straßen wie der North Coast 500 sind, dann ist dies das Richtige für Sie. Hier ist ein Vorgeschmack darauf, was Sie bei einem der Geheimtipps unter den Autoreise-Strecken in Schottland erwartet.

1. Wundervolle Landschaften und noch so viel mehr

Großbritanniens größter Nationalpark umfasst etwas mehr als 4273 Quadratkilometer und seine schiere Größe und Pracht, die sich über die schottischen Highlands und Aberdeenshire erstreckt, lässt sich kaum in Worte fassen. Glücklicherweise haben Sie auf der „Snow Roads“ die Möglichkeit, die Schönheit dieser Gegend an einem Nachmittag zu erkunden, wenn Sie das möchten. Diese Strecke ist mit ihren 145 km im Vergleich zu anderen Autoreise-Strecken durch Schottland relativ kurz, doch unterwegs wartet eine beeindruckende Menge an Sehenswürdigkeiten und Unternehmungsmöglichkeiten auf Sie.

Es gibt hier Whiskybrennereien wie Balmenach und Royal Lochnagar, Märchenschlösser wie Corgarff bis hin zum Privatschloss Ihrer Majestät, Balmoral, und sogar Wintersportzentren wie das Glenshee Ski Centre und The Lecht. Von gemütlichen Spaziergängen zu der Spukruine der Well of Lecht bis zu den vielen Fußwegen in und um das Burn O’ Vat Visitor Centre: Die „Snow Roads“ bietet unterwegs eine ganze Menge kurzer, einfach zugänglicher, lohnenswerter.

Die Straße von Corgarff nach Crathie im Cairngorms National Park

2. Spektakulärer Himmel

Das berühmte schottische Wetter kann in den Highlands am wechselhaftesten sein. Dies trifft insbesondere auf die Snow Roads zu, die am Cairnwell Pass eine Höhe von 670 m erreicht. Manchmal azurblau mit hellem Sonnenlicht, das von den schneebedeckten Bergspitzen reflektiert wird, manchmal turbulent und voller launenhafter Wolkenformationen – zu jeder Jahreszeit spielt der Himmel in diesem Teil der Cairngorms die Hauptrolle. Sogar an Regentagen überrascht die Snow Roads mit Plötzlichen, leuchtenden Regenbögen, die aus dem Nichts erscheinen, und stimmungsvollem Nebel, der die Landschaft einhüllt.

„Still“  von Angus Ritchie bei Tomintoul. Der erste von drei speziell angelegten Aussichtspunkten entlang der Strecke

3. Wundervolle Kunstinstallationen und Blicke auf die Sterne

Die Rastplätze entlang der Snow Roads Scenic Route sind markant und bemerkenswert und nicht das, was man erwarten würde. Diese eigens angelegten Aussichtspunkte wurden von renommierten Architekten entworfen und hier findet man Skulpturen in der freien Natur, die die Täler und Berge in der Ferne wunderschön umrahmen und einen nahtlosen Übergang zur Landschaft bilden. Der Anblick dieser Aussichtspunkte vor einer solch beeindruckenden Naturkulisse ist etwas ganz Besonderes. Der erste ist Still (oben) von Angus Ritchie. Fahren Sie links ran, steigen Sie aus und spüren Sie die Natur.

„The Watchers“ in Corgarff von John Kennedy. Die Sitze haben insgesamt eine Höhe von über 2,2 m und verfügen über eine handgefertigte Sitzfläche aus schottischer Lärche.

4. Lehnen Sie sich zurück und entspannen Sie sich

Wie bereits erwähnt bietet die Snow Roads einen relativ kompakten Roadtrip, der innerhalb eines Tages zurückgelegt werden kann. Die Strecke ist einzigartig, da es unterwegs Orte gibt, an denen Besucher sich hinsetzen und die Stille und Schönheit der Natur genießen können. Zwei der Installationen entlang der Strecke, The Watchers von John Kennedy (oben) und Connecting Contours von Daniel Smith und Philip Zoechbauer, sind Sitzgelegenheiten, auf denen Sie eine Fahrpause einlegen und die belebende Bergluft einatmen können.

Der Dee von der Royal Bridge bei Ballater aus gesehen

5. Nehmen Sie sich Zeit

Die Snow Roads ist zwar nur 145 km lang, sollte aber nicht einfach schnell abgefahren werden. Steile Anstiege, nicht einsehbare Berggipfel, scharfe Kurven und einspurige Straßen kommen häufig vor. Fahren Sie also langsam und besonders vorsichtig. Genießen Sie die niedrigere Geschwindigkeit und nehmen Sie sich die Zeit, die außergewöhnlichen Ausblicke zu genießen und die unterschiedlichen Attraktionen entlang der Strecke zu erkunden. Sie können Ihre Reise auch um ein oder zwei Tage verlängern und diese weniger bekannte Ecke des Cairngorms National Park erkunden.

Malerisches Foto, „Connecting Contours“ am Devils Elbow, Glenshee

6. Instagram-würdige Aussichtspunkte

Nach praktisch jeder Biegung enthüllt die Snow Roads neue, wie gemalte Ausblicke. Aber wir wissen, dass Sie Ihr Roadtrip-Abenteuer am besten mit einem perfekten auf Ihrem Smartphone eingefangen Schnappschuss teilen. Für alle Instagramm-Fans da draußen bietet sich die dritte und letzte Installation, Connecting Contours, ebenso wie die anderen Aussichtspunkte an. Sie sind der perfekte Ort, um Smartphone oder Kamera meisterhaft zu positionieren und eine neiderweckende Aufnahme des „Devil’s Elbow“ mit Blick hinunter nach Glenshee machen zu können. Vergessen Sie nicht das Hashtag #snowroads. Die Strecke hat sogar eine eigene App, die dem Snow Roads Erlebnis eine zusätzliche Dimension verleiht.

Die Brücke über dem Clunie Water in Braemar

7. Interessante Dörfer

Entlang der Strecke gibt es eine Fülle von hübschen Dörfern und typischen Highland-Orten, wo Sie überall Halt machen können. Die Route beginnt in Blairgowrie und endet in Grantown-on-Spey. Sie führt durch Tomintoul und anschließend tief in das Herz von Royal Deeside, vorbei an Braemar, Balmoral und Ballater. Spazieren Sie durch diese elegant angelegten georgianischen und viktorianischen Gemeinden mit ihren kleinen Geschäften, Pubs und Restaurants und historischen Stätten. Ballater und Braemar verfügen über königliche Verbindungen. Bummeln Sie durch die vielen Geschäfte mit den „Royal Warrants“ in beiden Orten. Sie zeigen an, dass die Geschäfte Hoflieferanten der Königin sind. Oder statten Sie der Crathie Kirk einen Besuch ab. Diese Kirche wird seit Generationen von der königlichen Familie besucht.

Der Blick vom The Lecht an der Straße von Tomintoul nach Braemar im Cairngorms National Park

8. Spaziergänge durch unberührte Natur

Von der Snow Roads gehen viele ausgezeichnete Wanderrouten durch den Park ab. Tomintoul ist beispielsweise der perfekte Ausgangspunkt, wenn Sie das Glenlivet Estate besuchen möchten, mit über 160 km Spazier- und Radwegen. Erfahrene Wanderer können von Braemar aus den holprigen Viehtreiberpfad über den Lairig Ghru Bergpass nach Glenmore und Speyside erkunden. Blairgowrie, der Anfangspunkt entlang der Route, ist außerdem der Anfangs- und der Endpunkt des Cateran Trail, einer beschilderten, rund 100 km langen Wanderroute, die sich um Glenshee am Südrand des Parks durch die Berge windet.

Entdecken Sie andere Wanderrouten, die Sie von der Snow Roads aus nehmen können.

Motorradfahrer am Spittal of Glenshee

9. Anspruchsvolle Radstrecken

Die höchstgelegenste öffentliche Straße Großbritanniens und die langen, ansteigenden Abschnitte sind nichts für schwache Nerven, und auch für geübte Radfahrer ein Test, doch die Snow Roads hat Radfahrern viel zu bieten. The Lecht zum Beispiel, der Anstieg von Cockbridge zum Skiresort Lecht ist steil, doch die Ausblicke vom Gipfel aus sind mit keiner anderen Radstrecke Großbritanniens zu vergleichen. Dann gibt es Abschnitte auf dem Deeside Way, den Sie in Ballater aufnehmen und dann der ursprünglichen Route der Old Royal Deeside Railway bis nach Aberdeen folgen können. Oder fahren Sie auf dem Speyside Way die über 25 km lange Strecke von Tomintoul nach Morayshire und in die Grampians, mitten durch die Natur.

Hier erfahren Sie mehr über Strecken für Ausflüge und Reisen mit dem Auto und in der iKnow Community finden Sie noch weitere Tipps.

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